28.08.2020 - 09:16

Licht und Schatten liegen heuer dicht beieinander …

Wir wollen, aber dürfen wir auch in vollem Umfang? Ob Zuschauer im Stadion oder die Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen, wie beispielsweise der EAS Discolauf oder die beliebteste Eislaufschule der Region, stehen im Focus der aktuellen Entscheidungen. Gestern erst wurden unseren Sportsfreunden des Fußballes viele Hoffnungen genommen. Zuschauer wird es erstmal keine im Stadion geben. Geht hiervon eine Signalwirkung aus? Das ist schwer zu beurteilen, denn die Entwicklungen im Fußball kann man nicht eins zu eins auf unser Eishockeygeschäft übertragen. Im Amateurbereich sind die Zuschauerzahlen deutlich geringer und unsere Tribünenplätze doch großzügig angelegt. Eine aktive Saison ohne Zuschauereinnahmen ist nicht denkbar, denn das würde das Aussterben vieler Vereine bedeuten. Eine solche Lücke mit Sponsoreneinnahmen zu schließen ist in der jetzigen Situation nicht vorstellbar. Haben doch unsere Unterstützer selber ganz große Sorgen und wir können dankbar sein, dass diese mit Kräften weiterhin an unserer Seite sind.

Discolauf, Eislaufschule & Co? In diesen Bereichen sind ebenfalls noch keine Entscheidungen gefallen. Auch hierbei handelt es sich um Einnahmen, die für das Überleben einer Abteilung immens wichtig sind. Das Problem ist nicht die Kapazität auf der Eisfläche, sondern vielmehr die Einhaltung der Abstandsregeln vor bzw. nach der Veranstaltung. Sollte die zuständige Gesundheitsbehörde einen Kompromiss dahingehend gewähren, dass beim An- und Ablegen der persönlichen Ausrüstung der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern kurzzeitig unterschritten werden darf (Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung vorausgesetzt) ist eine Durchführung sicherlich denkbar. Die Besucherzahl auf dem Eis könnte begrenzt werden. Ein Beispiel hatten wir vor einigen Wochen mal aufgezeigt. Im Bereich der EAS Eislaufschule ist eine Nähe zu den Kids unvermeidbar. Selbige brauchen ja im Alltag keine Maske tragen und das wird wohl auch im Eissportzentrum so sein. Das Service- und Betreuungspersonal sowie alle Erziehungsberechtigen müssen mit Betreten des Veranstaltungsgeländes ohnehin eine Maske anlegen. Schauen wir mal was die kommenden Tage so bringen werden.

Sind Zugeständnisse der Gesundheitsbehörden denkbar? Im Grunde genommen schon, denn Abstandsregeln werden beispielsweise in allen öffentlichen Verkehrsmitteln kaum eingehalten. Das ist aufgrund der Fahrgastzahlen nahezu nicht möglich. Daher auch die strikte Maskenpflicht.

Fazit: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bleibt gesund! …